Da beklage ich erst heute noch die mangelnde Medienberichterstattung zur aktuellen #Corona-Lage - und finde plötzlich dieses tolle Meinungsstück.
"Und wer einen Fuß in die Tür der wenigen #LongCovid-Ambulanzen bekommen will, muss oft Monate warten. Eine wirkliche Strategie ist nicht in Sicht. Angesichts der steigenden Fallzahlen ist das ziemlich leichtsinnig."
https://www.nrz.de/politik/article406646780/corona-es-ist-keine-langzeit-strategie-in-sicht.html
Auf die Fallzahlen der Endemie zu setzen, ist sinnlos. Darauf wird weder die Öffentlichkeit noch die Versorgung reagieren, solange keine klaren Anzeichen einer Überlastung des Systems vorliegen.
Jetzt müssen Betroffene und die Medizin damit argumentieren, welche konkreten Schritte helfen würden den Stau aufzulösen und welche Schäden die Wartezeiten verursachen, insbesondere im Vergleich zu anderen Kranken, die auch ich nicht versorgt werden können.
@wrack Das System ist überlastet, nur eben anders als zu Beginn der Pandemie. Die Krankenstände liegen weiter auf Rekordniveau - nur reden wir uns jetzt schon seit 2021 ein, dass das irgendwelche Nachholeffekte wären, statt zu erkennen, dass mehrere Covid-Wellen pro Jahr vielleicht auch rein wirtschaftlich nicht besonders nachhaltig sind.
Die Überlastung des Systems ist der Normalzustand, daher ja die vielen Reformanstrengungen und -forderungen.
Von einer unmittelbaren Überlastung durch eine Coronawelle ist man weit entfernt. Zu mittelbaren Folgen wird man aber, wie ich gesagt habe, wenig Aufmerksamkeit gewinnen, weil eben alle betroffen sind. Man muss daher über konkrete Schäden und Forderungen reden, damit die Politik auf Patient*innen hört.
@wrack Die vor uns liegende Corona-Welle wird den Modellen zufolge mindestens so hoch werden wie die (bisherige Rekordhalterin) im Dezember 2023. Mal schauen, wie weit wir dann noch von einer Überlastung entfernt sind.