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Langsam dämmert manchen, dass Kindermangel + Fremdenfeindlichkeit Zukunft kosten: 19,5 Millionen Arbeitnehmende der sogenannten Babyboomer-Jahrgänge werden in den kommenden zwölf Jahren in Rente oder Pension gehen. Gleichzeitig kommen nur noch 12,5 Millionen jüngere Beschäftigte bis 2036 nach. #Demografie #Rente #Babyboomer #Zukunft #Deutschland tagesschau.de/wirtschaft/arbei

tagesschau.de · IW-Studie: Fast 20 Millionen Babyboomer gehen bis 2036 in RenteVon tagesschau.de

@BlumeEvolution das Ergebnis wird übrigens die echte gefürchtete #Deindustrialisierung sein, wenn man nicht endlich die Probleme angeht.

Dass wir #Migration brauchen, um den Laden am Laufen zu halten, soll und wird kein Dauerzustand sein. Machen wir nichts (sinnvolles), sind irgendwann selbst Flüchtlinge nicht verzweifelt genug, um hierher zu kommen. Und dann sind wir wieder die "Wirtschaftsflüchtlinge" dieser Welt - ohne Perspektive in der Heimat.

Angelika Wienert

@urwumpe @BlumeEvolution

Bei Würth in Schopfheim (Leiterplatten) wird keiner mehr gebraucht. Schließung wegen Nachfrageproblemen, aus .

, , Probleme. Thema grüner Stahl u.a.. Bangen um .

Probleme, Glas- und Papierherstellung auch. Weil energieintensiv und ist teuer. Nun sollen Neuerungen subventioniert werden (Milliarden).

Der 'Laden' läuft nicht wegen Konkurrenz aus Asien, wegen Energiepreisen.

@haiku_shelf @BlumeEvolution Selbst mit chinesischen Strompreisen werden wir kaum mit Asien konkurrieren können, wenn es darum geht, Standardprodukte billig zu produzieren. Niedrigere Löhne gibt es da ja auch. Und wer soll es kaufen, wenn die Löhne bei uns genauso sind?

@urwumpe @BlumeEvolution

Ja, die produzieren zu ganz anderen Kosten.

Aber es ging in meinem post um den Wegfall von Arbeitsplätzen (Industrie) bzw. dem drohenden Wegfall.
Und das muss man schon in einem Zusammenhang mit anderen Themen sehen. Wer soll mit welchem Verdienst für die Renten anderer sorgen, wenn die Verdienstmöglichkeiten (Industrie) verloren gehen, wenn woanders produziert wird? Nur mit Dienstleistungssektor (so wichtig da vieles ist) geht das nicht in einem Exportland.

@haiku_shelf @BlumeEvolution wenn wir nicht innovativ sind, exportieren wir bald nichts mehr. Warum auch?

Und Dienstleistungen sind nun mal auch Multiplikatoren und global, gerade in der Industrie. Deutsche Dienstleister sind auch extrem unter Kostendruck da.

@urwumpe @BlumeEvolution

Klar ist Innovation wichtig. Siehe Stichwort grüner Stahl. Es ist nur die Frage, ob und wie (wann) das funktioniert.

Viele Dienstleistungen sind allerdings mehr Luxus und in einer Krise bricht das weg (und das geht schon los). Das alles ist dann aber ein Problem der nächsten Regierung(en). Die Frage ist dann, wie stark die Grünen sind. Wenn schwacher Partner in der Regierung, wie ist dann die Bereitschaft zu Energiewende usw.? Alles schwierig.

@haiku_shelf @BlumeEvolution Wenn wir es nicht machen, macht es jemand anderes...

@urwumpe @BlumeEvolution

An einem Teil meiner Aussagen hast du bewusst vorbei geredet?

"...Wer soll mit welchem Verdienst für die Renten anderer sorgen, wenn die Verdienstmöglichkeiten (Industrie) verloren gehen, wenn woanders produziert wird? Nur mit Dienstleistungssektor (so wichtig da vieles ist) geht das nicht in einem Exportland." siehe vorher

@haiku_shelf @BlumeEvolution Muss ich das? Wirklich? 🤨

Ich fände es ja nur fair, wenn die Rentner von heute die Rente ihrer Enkel kriegen würden...

@urwumpe @BlumeEvolution

Du musst gar nichts.

Ich verstehe nur eine bestimmte Argumentation nicht.
Wie können Renten gesichert werden, wenn Arbeitsplätze der jetzt Beschäftigten wegfallen und das aus vielen Gründen? Roboter, KI hatte ich weggelassen, kommt noch zu Konkurrenz aus Asien, Energie usw. hinzu. Ein Land, das viele Rohstoffe zur Produktion von Dingen einführen muss. Und produzieren können andere auch.

@haiku_shelf @BlumeEvolution

Eben. Dito mit der Infrastruktur, die wir ja jetzt schon nicht erhalten können, obwohl wir auf dem Papier reicher sind als je zu vor. Aber das einzige Erfolgsprodukt aus Deutschland sind neue Millionäre. Und die laufen uns mit dem Kapital davon.

Wir haben eine recht hohe Staatsquote, aber wir legen das Geld nicht nachhaltig an und zunehmend ist es Klientelpolitik für die Vergangenheit.

@urwumpe @BlumeEvolution

Zur Finanzierung der Renten hast du wieder nichts gesagt.

@haiku_shelf @BlumeEvolution Warum sollte ich? Geht es hier nur um Dolce Vita?

@urwumpe @BlumeEvolution

Was soll der Begriff Dolce Vita in diesem Zusammenhang?

@haiku_shelf @BlumeEvolution ganz einfach: Du versuchst einfach alles auf die Rente zu reduzieren, obwohl das Problem schon da anfängt, überhaupt Wohlstand zu haben, um ein rückwärtsgerichteres Rentensystem als "Belohnung für brave Arbeiter" zu erhalten.

Die kommende Generation soll diese Kosten fürs Rentensystem stemmen plus Lebenserhaltungskosten plus Investitionen in Infrastruktur. Darf aber nur mitreden, wenn sie sagt, was die politische Generation sagt. Das wird nichts.

@urwumpe @BlumeEvolution

Stimmt nicht.
Lies dir meine posts nochmals durch.

Das Stichwort war Arbeitskräfte, im Weiteren bezog ich mich auf andere Zusammenhänge.

@urwumpe Eine Rente hat man sich nach einem arbeitsreichen Leben verdient. Sie ist kein Almosen. Dolce vita können sich die meisten Rentner gar nicht leisten. Ich finde es fatal hier Generationskonflikte zu schüren. @haiku_shelf @BlumeEvolution

@Rosenrot57 @haiku_shelf @BlumeEvolution Ich finde es hingegen absolut fair und notwendig, einen vorhandenen Konflikt anzusprechen. Wenn sich eine Generation auf Kosten einer Anderen ein schönes Leben macht, ist "Dolce Vita" sogar noch nett gewählt. Der Generationenvertrag war schon immer ein Pyramidensystem. Und statt das einzusehen, schimpft man lieber über die aktuelle Generation und lobhudelt der eigene Leistung bis es vor Eigenlob stinkt.

@urwumpe Ich mache mir weder ein schönes Leben auf Kosten anderer noch schimpfe ich auf die jüngere Generation. Ich habe 41 Jahre in der Pflege gearbeitet, wo man sich bekanntlich keine Reichtümer erwirtschaftet. Für dolce vita bin ich auch zu krank. Insofern empfinde ich solche Aussagen als Hohn. @haiku_shelf @BlumeEvolution

@Rosenrot57 @haiku_shelf @BlumeEvolution und darum soll man drüber schweigen? 🤨

Da haben wir nämlich exakt das zweite Problem. Alte Menschen, die jüngeren diktieren wollen, wie sie zu leben haben.

@urwumpe Ich diktiere niemandem etwas.Ich finde es nur sehr bitter, wie abfällig hier geredet wird. @haiku_shelf @BlumeEvolution

@Rosenrot57 @haiku_shelf @BlumeEvolution und fühlst Dich direkt angesprochen und betroffen. 🤣

Ich bin gerne mal genauso empört, wenn schon über meine Generation nach erst 25 Jahren Arbeit gelästert wird.

@Rosenrot57

Mit diesem „hat man sich verdient“ - Narrativ kann ich wenig anfangen; es handelt sich um eine Transferleistung. Die möchte ich zwar keinesfalls in Abrede stellen - aber eine „Belohnung“ ist sie nicht. Das ist letztlich eine emotionslose Sache: Um etwas zu umzuverteilen, muss dieses etwas auch existieren.

@urwumpe @haiku_shelf @BlumeEvolution

@Saupreiss @Rosenrot57 @urwumpe @BlumeEvolution

"...Um etwas zu umzuverteilen, muss dieses etwas auch existieren..."

Ja.

Dieses Rentensystem (das ich mir ja nicht ausdachte) ist wie ein Dampfer. Umsteuern dauert.
Bundeskanzler im März, mit ihm keine Rentenkürzungen. Wenn es nicht schon brenzlig wäre, warum dann diese Beruhigungspille?
Antwort: Boomer sind Wähler. Alle PolitikerInnen wissen das. Das muss bedacht werden, aber das bremst eben auch. Da wird abgewogen, gezögert, beruhigt.

@haiku_shelf @Saupreiss @Rosenrot57 @BlumeEvolution mehr noch, sie definieren auch die Politik der Parteien. Die Jungen müssen sich da in den Hierarchien und Gremien noch lange hocharbeiten, bis sie selber Prioritäten und Werte festlegen dürfen. Und oft kommt man nicht soweit, wenn man nicht 30 Jahre brav der Linie der Älteren folgt.

@urwumpe @Saupreiss @Rosenrot57 @BlumeEvolution

Bei den Grünen gehen Junge gerade. Es wirkte in Teilen echt (echt besorgt), in Teilen wie Theaterdonner, in Teilen wie ein Aufrüttler. Sollten sie mit ihrem Aufrüttler (wenn es so war) Erfolg haben, dann werden die Grünen weniger koalitionsfähig. Wenn andersherum, dann...
Die Zeiten sind schwierig, Thema: alt/mittelalt/jung, in der Gesellschaft und natürlich in den Parteien (in den Verbänden, in den Kirchen usw.).

@haiku_shelf @Saupreiss @Rosenrot57 @BlumeEvolution ja, aber das musste ja eigentlich so kommen. Man hat ja einen extremen Widerspruch zwischen Parteiprogramm und Basis und der Regierungspolitik, die man mitträgt.

Vielleicht führt das aber auch zu einer Verbesserung. Manchmal muss man auch radikal sein dürfen, man kann nicht immer alle glücklich machen. Und manchmal muss man sogar Protest in Kauf nehmen, um die Menschen trotzdem glücklich zu machen.

@Saupreiss Nun, alle, die jetzt Rente beziehen, haben früher für andere eingezahlt. @urwumpe @haiku_shelf @BlumeEvolution

@Rosenrot57 @Saupreiss @haiku_shelf @BlumeEvolution Das haben alle Arbeitnehmer gemeinsam. Nur Selbstständige und Beamten zahlen nicht ein. Und ja, dass ist ein Problem, wenn die höchsten Einkommen nicht dabei sind. Ändert aber nichts daran, dass das System schon fehlerhaft ist.

@urwumpe Das System ist verbesserungswürdig. Das habe ich auch nie abgestritten. Ihre Posts klingen nur so, als stünde Rentnern die Rente nicht zu. @Saupreiss @haiku_shelf @BlumeEvolution

@Rosenrot57 @Saupreiss @haiku_shelf @BlumeEvolution Ganz einfach: Entweder schafft es jemand mehr Personen mit mehr Einkommen in die Rentekasse zu bringen. Also das ganze System reformiert. Oder die Rentner bekommen schlicht mehr als wir uns leisten können.

Dass wir schon Steuermittel in die Rentenkasse stopfen ist ja keine Lösung, sondern nur ein Trostpflaster weil die Einzahler sonst auf die Barrikaden gegangen wären, die Schmerzgrenze ist längst überschritten. Und das Problem wächst.

@urwumpe Würde das Rentenniveau jetzt gesenkt, würden viele von der Rente gar nicht leben können und noch Sozialleistungen beantragen müssen.Müsste dann auch der Staat zahlen. @Saupreiss @haiku_shelf @BlumeEvolution

@Rosenrot57 @urwumpe @Saupreiss @BlumeEvolution

Derartige Schnellschüsse, zack Renten absenken usw. brächten gar keine Lösung, nur Politikverdrossenheit. Und die politische Lage ist schon brisant genug. Koalitionsbildungen ja schon jetzt mehr als schwierig, in Teilen unmöglich.

@urwumpe @Rosenrot57 @Saupreiss @BlumeEvolution

"...das System..."

Das System ist aber eben ein Dampfer. Und 'den Leuten' wurde gesagt, der sei sicher. Und 'die Leute' (aber die sind eben auch Wähler, was schön ist in einer Demokratie, aber auch Mühe macht) sehen die Rettungsringe und -boote an Bord und denken "Wird schon gut gehen...Hat ja schon lange geklappt.". Und wenn ihnen mulmig wird, dann gehen sie zur Bar.🥃

Ohne Scherz:
Es wird ein langwieriges Neuordnen.

@haiku_shelf
Jedes "die Rente ist sicher!" galt immer nur denen, die schon Rente beziehen. Das ist im mE auch gerechtfertigt, denn Rentner*innen haben kaum noch Möglichkeiten ihre Situation zu verändern.
Sie müssen sich verlassen können.
Deshalb gibt es auch keine Rentenkürzung bei sinkenden Einkommen sondern es wird mit künftigen Erhöhungen verrechnet.

Und aus diesem Grund können mE alle Reformen nur auf derzeitig Beitragszahlende wirken.

@urwumpe @Rosenrot57 @Saupreiss @BlumeEvolution

@Rosenrot57

Nein, das haben sie nicht: Sie haben die Renten jener gezahlt, die bereits in Rente waren. Die haben wiederum das Geld ausgegeben für Leistungen, die sie „verbraucht“ haben.

Das klappt aber (egal wie, ob „einzahlen“ oder nicht) nur, wenn einerseits genügend die aktuelle Umlage finanzieren und man von dem Geld dann auch was kaufen kann, also Arbeitskraft da ist.

1/2

@urwumpe @haiku_shelf @BlumeEvolution

@Rosenrot57

2/2

Beide Stellschrauben werden, wenn ich in Rente bin, nicht mehr funktionieren. Nur bin ich mir dessen bewusst, zahle gerne in die Umlage ein und weiß doch, dass ich selbst davon nicht profitieren muss.
Da hilft dann auch keine „Lebensleistung“, das ist ein schöner Gedanke, aber ist unrealistisch.

@urwumpe @haiku_shelf @BlumeEvolution

@Saupreiss Was mich aufregt, ist, dass es immer mehr Stimmen gibt, die auf Rentner eindreschen. Als wären wir nichts mehr wert. Mir wurde schon sozialverträgliches Frühableben "empfohlen", weil Rentner nur eine Last seien. Wir hätten Platz für "Produktive" zu machen... @urwumpe @haiku_shelf @BlumeEvolution

@Rosenrot57

Das verstehe ich.
Nur greife ich Rentner nicht an, sondern thematisiere Vorstellungen und Denkmuster, die wenig und künftig gar nicht mehr funktionieren.

Es gibt auch einige, die sauer werden, weil sie halt einerseits brav „einzahlen“ (mittels Steuerzuschuss doppelt), aber durchaus auch wissen, dass sie selbst davon nichts haben werden. Einige reagieren wütend, wenn man denen dann was von „Anspruch“, „Lebensleistung“ und „Respekt“ erzählt.

@urwumpe @haiku_shelf @BlumeEvolution

@haiku_shelf @urwumpe @BlumeEvolution

Die Renten wären sehr einfach zu finanzieren, wenn man endlich mal alle in diesem Land heranzöge: Die Beamten, Berufspolitiker und öffentlichen Angestellten, die fette Pensionen statt Renten kriegen, die Gruppen von (halb-)selbstständigen Besserverdienenden, die sich mit eigenen Kassen aus dem öffentlichen System abgesetzt haben: Ärzte, Anwälte usw., und natürlich die wirklich Reichen mit mehrstelligen Millionvermögen.

Ceterum censeo afdem esse damnandum

@haiku_shelf @ErikML @BlumeEvolution Wer sagt denn das die Industrie zu retten ist unter den aktuellen Umständen?

@haiku_shelf @urwumpe @BlumeEvolution

Wenn denn wirklich signifikant Industriearbeitsplätze wegfallen, könnte das natürlich ein Problem werden - das sehe ich momentan aber nicht, auch wenn einzelne Betriebe oder Standorte geschlossen werden (z.T. auch wegen des Mangels an Fachpersonal), kommen auch neue.
Und die Ideologie des grenzenlosen Freihandels, die z.B. China erlaubt mit staatsfinanziertem Preisdumping unsere Wirtschaft zu zerstören, wird schwächer.

Ceterum censeo afdem esse damnandum

@ErikML

Diese Antwort klingt so schön, scheitert dennoch an der demographischen Realität und ist in Teilen (etwa bei den Beamten) ein Nullsummenspiel.

Letztlich kann man mehr Geld in die Umlage pumpen, das hilft kurzfristig auch.

Mittelfristig ändert das gar nichts: Es gibt eine größere Gruppe, die Leistungen abruft einer kleiner werdenden Gruppe, die diese Leistung erbringen (physisch, nicht Geld!) gegenüber. Der Rest ist Angebot und Nachfrage.

@haiku_shelf @urwumpe @BlumeEvolution

@Saupreiss @haiku_shelf @urwumpe @BlumeEvolution

Aber bei der Rente (und um die ging es hier) geht es nicht um physische Leistungen, sondern eben um Geld und davon ist mehr als genug da, mehr als jemals zuvor und es wird auch mehr Geld erwirtschaftet als jemals zuvor, aber es bleibt auch ein größerer Anteil als je zuvor dort, wo eben keine Beiträge in die Sozialkassen fließen - zu den Beispielen oben könnte man noch Mieteinnahmen ergänzen.

Ceterum censeo afdem esse damnandum

@ErikML

Geld kann man nicht essen, nicht drin wohnen, es behandelt einen weder, noch pflegt es einen.

Am Ende hast Du aber eine Nachfrage nach all dem, dem Geld gegenüber steht. Übersteigt die Nachfrage das Angebot (und das wird sie), steigen die Preise. Da hilft „mehr Rente“ gar nichts, wenn sie überproportional zum Rest steigt; die Preise auf die damit nachgefragten Leistungen werden einfach mit steigen.

@haiku_shelf @urwumpe @BlumeEvolution

@Saupreiss @urwumpe @BlumeEvolution

Das stimmt alles, darum ging es aber in diesem Subthread und meiner Antwort nicht. @haiku_shelf hatte dezidiert nach der Finanzierung der Rente gefragt und die wäre nunmal kein Problem, wenn wir unsere gesamte, stetig wachsende Wirtschaftsleistung dazu heranzögen und nicht nur den kleinen Teil, der bei den einfachen Lohn- und Gehaltsempfänger bleibt.

Dass damit nicht alle Probleme der Demografie gelöst sind, ist klar.

Ceterum censeo afdem esse damnandum

@ErikML

Nun, das Wachstum landet überwiegend in einer Schattenwirtschaft. Nur kleine Bruchteile der theoretischen Geldmenge wird tatsächlich dazu verwendet, Waren oder Dienstleistungen zu kaufen.

Verschiebst du das in zu hohem Maße von M4 Richtung M0, ändert das nichts am Angebot, dem steht lediglich mehr M0 gegenüber, also brauchts mehr M0 pro Bezug.

@urwumpe @BlumeEvolution @haiku_shelf

@haiku_shelf @urwumpe

Zur Wahrheit gehört, dass viele Industrien aus dem Fossilzeitalter nicht in der Republik werden bleiben können. Siehe Ulrike Herrmann:

taz.de/Debatte-um-den-Industri

Aber das heißt ja nicht, dass wir ein Dienstleistungsland werden müssen. Allein beim zukunftsgerichteten Umbau der inländischen Infrastruktur gibt es so viel Arbeit, das absorbiert locker wegfallende Jobs aus energieintensiven und fossilen Industrien.

Und Exportüberschussland sein war noch nie eine gute Idee.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH · Debatte um den Industriestrompreis: Kollektive Verdrängung ist teuerDer Industrie­strompreis wird Unternehmen in Deutschland auf lange Sicht nicht helfen. Die müssten eigentlich ihren Standort wechseln.